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Radwander-Meeting 2021

Radwander-Meeting 2021 für die Radwanderer des Radsportverbandes Schleswig-Holstein

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Radrennen "30. Rund um Ascheffel"

Traditionelles, teilnehmerstarkes Straßenrennen ; Eröffnung der Renn-Saison im Norden

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Warum fährt man 800 km in den Süden??

14.01.2020

Heike Lindenau/Armin M. Küstenbrück/Robin Liedtke

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft wurde in südlichsten Teil von Deutschland ausgetragen. Die Stadt Albstadt liegt nur ein paar Kilometer von der Schweiz entfernt. Bei vielen Teilnehmern war eine gewisse Skepsis gegenüber der Strecke, aus dem Grund, weil das letzte Rennen, damals noch Deutschland Cup , ziemlich in die Hose gegangen war. Kaum schwierige oder technische Passagen, war die einhellige Meinung. Dieses nahm sich der Veranstalter doch zu Herzen und zauberte eine Strecke, die DM tauglich war. Steile Strecken mit rasanten Abfahrten, technische Kurve und Sandpassagen, lange Drückerstrecken. Es war alles dabei. Zudem kam auch noch das Wetter dazu. Von Freitag auf Samstag Regen, am Samstag Sonnenschein, Sonntag Frost und Sonne. Der Kurs änderte praktisch bei jedem Rennen sein Gesicht.

 9 Sportler aus Schleswig-Holstein nahmen die weite Fahrt auf sich um den wirklichen Radsport zu erleben.

Als erste musste Finja Schreber von den Athleticos aus Büdelsdorf auf die Strecke. Für Finja die junger Jahrgang U15 weiblich ist war es die erste DM und das erste größere Rennen. Dem entsprechend war sie auch ein wenig nervös. Nach dem Start fuhr sie die ersten Meter noch etwas verhalten. Aber nach ein paar Minuten war sie im Rennen. Das Finja Talent hat sah man dann in den Kurven und Abfahrten. Mit Platz 12 finde ich hat sie eine tolle Leistung gezeigt. Ich glaube von Finja werden wir in den nächsten Jahren noch einiges hören und lesen.

Als nächstes gingen die männlichen U15 auf die Strecke Mit Thies Liedtke (RT Neumünster) ging hier schon ein „alter Hase“ an den Start. Thies, der in Moment den 2ten Platz beim Stevenscup einnimmt, ging mit viel Schwung ins Rennen. Aber auch er musste feststellen das eine Deutsche Meisterschaft doch noch was anderes ist. Er ließ sich aber nicht entmutigen und fuhr ein couragiertes Rennen.  Mit Platz 18 finde ich hat er eine tolle Leistung gebracht.

Auf der inzwischen ziemlich abgetrockneten Strecke gingen dann die Sen 3 und 4 an den Start Nachdem  es uns nach Jahren mit diversen Anträgen gelungen war, wieder eine Sen 4 Meisterschaft auszutragen war das Teilnehmerfeld damit sehr groß. Über 60zig Starter gingen ins Rennen, zuerst die Sen3 und mit 2 Minuten Abstand die Sen4.

Bei den Senioren 3 hatten wir mit Matthias Lück (RSC Kattenberg) einen Starter im Rennen. Im Mittelfeld gestartet, kämpfte sich Matthias Stück für Stück nach vorne. Nach 48 Minuten Renndauer kam er als 12. ins Ziel. Eine hervorragende Leistung, wenn man bedenkt, daß das Senioren 3 Feld mit ehemaligen Weltmeistern, Europameistern und Deutschen Meistern gespickt war. 

Bei den Senioren 4 hatten wir mit Jochen Keiler und Manfred Bartsch zwei Fahrer aus Büdelsdorf am Start. Jochen ist  einer der besten Sen 4 Fahrer in Deutschland und zählte zum Favoritenkreis. Diese Favoritenrolle nahm er im Rennen auch gleich an. Mit dem späteren Sieger Lars Èrdmann aus Hamburg gab es während des ganzen Rennens ein Kopf- an Kopfrennen . Was sich erst kurz vor Ende entschied. Manfred Bartsch fuhr einen tollen 6. Platz ein. Nach dem Rennen war das erste was er sagte, dass dieses sein letztes Rennen war. Schauen wir mal. Ich glaube nicht daran.

 

Das Hauptrennen am Samstag bestritten denn die Elite Damen.  Mit 3 Fahrerinnen aus SH standen wir am Start. Lisa Schröder-Ott (USC Kiel/Stevens Racing Team), Philine Letz (SV Sülfeld/Team Pirate) und Cordula Neudörffer (RSC Kattenberg /Team Pirate ) gingen mit viel Schwung ins Rennen. Nur Cordula hatte Probleme am Start. Sie kam nicht ins Pedal. Nach dem missglückten Start und motivierter Aufholjagd, kam Cordula dann als 6.ins Ziel. Auf einen hervorragenden 9. Platz kam Philine. Ein Platz dahinter fuhr Lisa über die Ziellinie. Nicht ganz zufrieden war sie mit dem Ergebnis. Ihre Beine gaben heute einfach nicht mehr her, meinte sie.

Somit hatten wir den Samstag hinter uns gebracht.

Für den Sonntag hatten wir denn noch ein Fahrer zu unterstützen. Sönke Liedtke von der RT Neumünster ging im U23 Rennen an den Start. Wo in den letzten Jahren meistens nur 15 bis 20 Fahrer am Start waren, standen diesmal 37 an der Startlinie. Durch zu wenige Punkte in der Bundesliga musste Sönke von ziemlich weit hinten starten. Aber er ließ sich nicht entmutigen. Die Aufholjagd begann, Platz für Platz holte er auf. Leider musste er einige Plätze durch einen Sturz wieder abgeben. Die Aufholjagd begann von vorne. Durch das milde Wetter war der Boden inzwischen so matschig, dass die Bremsen und Schaltwerke sich dicht setzten. In der vorletzten Runde riss ihm dann das Schaltwerk ab. Und das auch noch an einer so ungünstigen Stelle zum Depot. Das hieß laufen und wieder waren die erkämpften Plätze weg. Am Schluss war es dan der 29.Platz. Für ihn sehr enttäuschend, für mich aber trotzdem eine tolle Leistung.

Beim Hauptrennen der Elite Männer kam es zu keinen Überraschungen Der Vorjahressieger und einziger Vollprofi Marcel Meissen gewann das Rennen ohne große Probleme.

Was mich besonders und wahrscheinlich die ganze Crosserszene gefreut hat, ist das Stefan Danowski(Dano) endlich nach nicht mehr zu zählenden Vizemeisterschaften es endlich ganz oben auf Podium geschafft hat.

Für mich besteht so eine Deutsche Meisterschaft natürlich nicht nur aus Rennen. Viele BDR Funktionäre sind vor Ort. Dieses nutzt man zum Austausch von Informationen. Man steckt die Köpfe zusammen und organisiert und bespricht die nächste Saison. (Nach dem Motto, nach der Saison ist vor der Saison). Diese beginnt für mich auch schon wieder Mitte Februar in Frankfurt. Über einen wichtigen Antrag von uns aus dem Norden wurde viel und intensiv gesprochen. Alle unterstützen diesen. Schauen wir mal wie die UCI reagiert.

Ergebnisse https://my.raceresult.com/142587/?lang=de

Mit sportlichen Grüßen

Stephan Sturm


Autor: Stephan Sturm
 

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