vRTF auf Zwift

05.01.2022

Man kann auch schöne (Wunsch-)Bilder von sich machen.

 

Eine gute Nachricht zum neuen Jahr. Auch in diesem Jahr wird es vRTF auf Zwift geben. Im Letzten Winter hatten wir viele Breitensportler auch aus Schleswig-Holstein am Start. Benötigt werden natürlich ein Smarttrainer, eine Zwiftlizenz, ein Konto bei Zwiftpower oder Strava und last but not least eine gute Kondition und Sitzfleisch. Dafür gibt es auch Punkte auf die Wertungskarte.

Die Termine und Streckenlängen sind:

  • 9.1. – 62 km
  • 23.1. – 79 km
  • 6.2. – 82 km
  • 20.2. – 78 km
  • 27.2. – 102 km

Man sollte sich vorher im Umgang mit Zwift vertraut machen, es ist nicht ratsam, den ersten Versuch bei einem Event zu machen. Außerdem gibt es nicht wie im realen Leben alle 30 km eine Kontrollstelle mit Verpflegung, sondern man muss vorsorgen mit Getränken (1 Flasche pro Stunde) und Riegel etc.. Auch ist ein Smartphone oder Tablet (Android oder IOS) ratsam, denn in der CompanionApp gibt es wie auf einem Radcomputer die Strecke und Informationen, aber auch die Möglichkeit anderen Teilnehmern Nachrichten zu senden oder zumindest eine Aufmunterung „Ride on“ - Daumen hoch.

Während der Fahrt sollte man bedenken, dass der gewöhnliche Breitensportler ca. 2,5 Std. für die kurze Strecke und ca. 3,5 Std. für die längste Strecke benötigt, sie sind alle in diesem Jahr so hügelig wie Schleswig-Holstein und es gibt keinen Wind. Aber es gibt Windschatten, erst recht, wenn man in einer großen Gruppe fährt. Die Anfänger sprinten am Start los, als wenn es ein Rennen über 10 km ist und fallen dann aus der Gruppe, um sich allein durchzuschlagen. Gehen tut das, aber erstens macht es langsamer und zweitens fehlt die Motivation durch die Gruppe. Man kann auf der App und dem Bildschirm sehen, ob andere Mitstreiter hinter oder vor einem fahren, wie weit sie entfernt sind (entweder in m oder in Sekunden) und wie stark sie sind. Man sollte überlegen aufzuholen oder sich zurückfallen zu lassen, um eine Gruppe auch wenn es nur 2-3 Fahrer sind zu bilden. Auch ist es möglich eine Pause zu machen – automatisch kann das System es nicht, in der Realität wird aber meist durchgefahren. Aber vielleicht wird mal über Companion die Nachricht versendet „Have a Breack“, - außer bei vRTF ist die normale Kommunikation in Englisch, da die Zwiftteilnehmer aus der ganzen Welt kommen.

Die Stärke der Fahrer wird nicht in km/h gemessen, sondern in w/kg (Watt pro Kilogramm) – das Maß aller Dinge ist wie an der Küste Watt. Der Roadcaptian (oder Tourleiter) fährt mit ca. 2 w/kg – sagt er zumindest. Das ist gehobene Breitensportklasse zumindest über 2-3 Std. Also nicht scheuen, sich zurückfallen zu lassen, um andere Mitstreiter zu finden.

Was macht den Reitz aus, auf Zwift zu fahren? Punkte für die Wertungskarte? Ständig neue Trikots, Socken, Handschuhe, Helme, Fahrräder, Laufräder? Ich meine es ist das gemeinsame Fahren, Wettbewerb und Trainieren. Wobei letzteres (in Zwift Workouts genannt) ein wichtiges Element ist, was im realen Leben des Breitensportlers und der Vereine leider zu kurz kommt.

Alle sonstigen Informationen gibt es beim BDR:

https://www.germancyclingacademy.de/


Autor: Wilfried Weitz
 

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