Jahreshauptversammlung 2021

08.02.2021

Am kommenden Samstag den 13. Februar wollten wir uns zur Jahreshauptversammlung 2021 in Kiel treffen. Es sollte ein interessanter persönlicher Austausch zu Radsportgeschehen im letzten Jahr 2020 und zu den Planungen für 2021 werden. Leider haben uns die Pandemiesituation und die daraus resultierenden Regularien von Bund, Land, Kreisen, Sportverbänden u.v.a.m. einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wie die Vereine mitgeteilt bekommen haben, planen wir jetzt uns am 24.4.2021 zutreffen – wenn es die Lage zulässt. Eine Verschiebung in den Herbst hält der Verstand nicht für angebracht, denn Ihr wollt zurecht vor der Saison wissen, was in diesem Jahr kommt. Als Rückfallposition halten wir uns eine Online Konferenz vor, wie es der BDR durchführen wird. Dort ist allerdings viel mehr an Reisen, Übernachtungen, Konferenzräume zu organisieren als dies bei uns erforderlich ist. Hoffen wir, dass die getroffenen Maßnahmen bis dahin greifen und entsprechende risikofreie Möglichkeiten bestehen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Verschiebung, einer elektronischen Ausrichtung und Abstimmung wurden mit dem LSV SH geprüft und ein weiteres Arbeiten ist auch gegeben.

Lasst uns bis dahin schauen, was vorab zu erledigen ist, um die neue Saison zu starten. Wann das ist, sagt uns derzeit niemand verbindlich. Weder der Landessportverband Schleswig-Holstein mit der Staatssekretärin des Innenminsteriums, Fr. Herbst, in der Videokonferenz, wo der Stufenplan der Landesregierung vorgestellt wurde. Noch der BDR in der Videokonferenz in der letzten Woche mit den Verbänden und Vereinen. Alle haben die Hoffnung, dass es wieder startet, aber wann?

Was aber sicher ist, dass unsere Veranstaltungen nicht mehr so stattfinden werden, wie wir es in der Vergangenheit gewohnt waren. Elektronische Anmeldung, Vorabbezahlung und festgelegte Startfenster werden zum Beispiel einen weitgehend kontaktlosen Startbetrieb gewährleisten. Das war bei Rennen immer so, bei Breitensportveranstaltungen nicht. Feste Startnummern gab es immer bei RTF Wertungskarteninhabern, aber nicht bei Rennen. Bei allen Veranstaltungen werden vielleicht Teilnehmerzahlen beschränkt. Trainingsformen können sich ändern, wenn hier Gruppengrößen oder Trainingsorte reglementiert werden. Neue Trainingsformen kommen dazu, beim BDR wurden von anderen Vereinen der Republik interessante Beispiele aufgezeigt. Verpflegungsstände bzw. deren Hygieneumstände sind ein Augenmerk der Genehmigungsbehörden.

Daher gilt es für uns Hygienekonzepte mit Ideen zu entwickeln, die es den Vereinen und Veranstaltern ermöglichen mit dem Sportbetrieb zu starten, wenn wieder grünes Licht gegeben wird. Der LSV SH, der BDR und wir werden mit euch daran arbeiten. Keiner der Beteiligten kann „von oben herab“ ein allgemeingültiges Papier erstellen, das von Flensburg bis Lübeck das gleiche ist. Die lokalen Ordnungs- und Gesundheitsämter sind die Entscheider. Dazu bedarf es vielleicht auch mehr Kommunikation und Ideenaustausch. Neben den klassischen Möglichkeiten per Telefon, WhatsApp oder Email stehen uns auch Videokonferenzräume zur Verfügung.

Aber bei allen Herausforderungen haben wir die Hoffnung, dass wir wieder in einen Sportbetrieb finden, der die Situation gerecht wird, ja uns als Outdoorsportler sogar mehr Mitglieder und Sportler bringen kann.


Autor: Wilfried Weitz, RSV SH
 

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