Erfolgreiches Trainingslager der PEUGEOT Young Lions in Italien

25.04.2018

... und wieder kreiseln.

nach 8 Einheiten ... "geschafft"!

Das Team ist wieder in der Heimat. Die PEUGEOT Young Lions haben ja täglich über ihr Trainingslager in der Emilia Romagna/Italien auf der Facebook-Seite „RADSPORT-JUGEND SH“ berichtet. Nach dem letzten Trainingstag und 8 harten Trainingseinheiten hieß es „arrivederci Riccione“ !

Zum Abschluss, nach rund 1025 Kilometern, 10.022 Höhenmetern und rund 37 Stunden im Sattel, ziehen unser Landesverbandstrainer Jürgen Mohr und der sportliche Leiter Barry Lessentin ein durchweg positives Resumeé.

Das erste gemeinsame Trainingslager der PEUGEOT YOUNG LIONS ist nun zu Ende, und ein kurzes Fazit aus Trainersicht sieht „eine Sonne am Himmel“, die uns auf unseren Trainingsfahrten manchmal allerdings fehlte. Nach anfänglichen, technischen Problemen, lief es Alles in Allem richtig rund. Die Harmonie in der „Truppe“ wuchs von Einheit zu Einheit, und nachdem am 1. Trainingstag ein Kreisverkehr-Ausrutscher dafür sorgte, das italienische Straßen mit etwas deutscher Haut garniert wurde, war glücklicherweise unfalltechnisch alles abgearbeitet. Wir benötigten noch zweimal Hilfe bei der Ersatzteilbeschaffung (Campa-Schaltung auseinander geflogen, Kettenblatt Shimano); ... aber wir waren ja schließlich in Italien. In den tiefsten Kellern eines örtlichen Händlers, versteckt in noch tieferen Kisten, beschaffte uns ein mindestens 80-jähriger „Reparatore“ zwar ein altes, zerbrochenes Campa-Schaltwerk, .... aber ...was wir brauchten (Schaltrolle & Bolzen) hat gepasst. Alle konnten, nach den erwähnten technischen Schwierigkeiten, die weiteren Trainingseinheiten absolvieren. Durch die Zusammensetzung der Truppe mit 3 Fahrern, die in ihre erste Lizenz-Saison gehen - und den dadurch bedingten unterschiedlichen Voraussetzungen - wurden die ersten Trainingseinheiten durchweg im Grundlagen-Bereich absolviert. Es stellte sich jedoch sehr bald heraus, dass fehlende Technik durchaus mit gesteigertem Einsatz kompensiert werden kann. Leider wurde Jan-Christoph krank, so dass er einige Tage pausieren musste, was allerdings angesichts seiner bevorstehenden Abitur-Prüfungen und seiner bereits guten Form nicht ganz so negativ ins Gewicht fiel. Alle Anderen zogen intensiv mit, sowohl die Belastungen an den zum Teil bis 18% steilen Abschnitten, als auch die langen, etwas moderateren Anstiege, wurden mit erstaunlichen Ergebnissen gemeistert. Der Einschub einer „Flach-Etappe“ gestaltete sich verkehrstechnisch etwas schwierig, aber auch das hat letztlich geklappt, so das auch noch ein paar Sprints eingestreut werden konnten. Den heutigen Abschluss bildete dann eine rund 70 km lange Tour mit einer Zweier-Serie „Bergsprints“ auf einem rund 1000 m Rundkurs in der Nähe von Faetano (San Marino). Jetzt gilt es natürlich die erworbene Form in den kommenden Wochen auch bei den anstehenden Rennen in gute Ergebnisse umzusetzen; technische Abläufe weiter zu verbessern, und vor allen Dingen sturzfrei und gesund durch die Saison zu kommen. Der Anfang ist vielversprechend gewesen. Die Jungs haben in kurzer Zeit eine tolle Kameradschaft aufgebaut und fiebern nun den ersten Bundesliga-Einsätzen in Düren und Frankfurt entgegen. Wir sagen dem Hotel Fedora in Riccione „Mille Grazie“ für 10 sehr schöne Tage an der Adriaküste.


Autor: Jürgen Mohr/Barry Lessentin